Sonntag, 20. Oktober 2013

Inhaltsstoffe Liquid


Was sind Liquids?
(E-) Liquids bestehen aus Propylglycol (PG) , Glycerin (bzw. Vegetable Glycerin) (VG), je nach Viskosität Wasser und natürlich Aromen. Die verwendeten Aromen enthalten keine ätherischen Öle, keine Farbstoffe und sind für Diabetiker geeignet..

PG: Ist als Lebensmittelzusatzstoff mit der Bezeichnung E1520 zugelassen. PG nehmen fast alle Menschen zu sich, sofern sie mal in einer Disco, Theater, o.ä. waren. PG wird dort zum Beispiel in Nebelmaschinen verwendet. Auch in vielen Kosmetikartikeln und Inhalatoren findet PG Anwendung. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. In Liquids ist PG für das kratzige Gefühl /Flash verantwortlich.

Propylenglykol wird gemäss der Tabakindustrie als Feuchthaltemittel in Zigaretten verwendet, das heisst als wasserbindende Substanz, die den Tabak feucht hält und so das Austrocknen der Zigaretten verhindert.
Propylenglykol wird entweder im Filter oder im Tabak angewendet und macht bis zu 2,4 Prozent des Gesamtgewichts des in einer Zigarette verwendeten Tabaks aus (bei in der EU hergestellten und verkauften Zigaretten). In den Niederlanden beträgt die durchschnittliche beigegebene Menge 1,3 Prozent des Gesamtgewichts des Tabaks in einer Zigarette, das Maximum liegt bei 5,0 Prozent.

VG: Auch Vegetable Glycerin ist als Lebensmittelzusatzstoff mit der Bezeichnung E422 zugelassen. In Kosmetikartikeln wie Zahnpasta oder Cremes wird es wegen seiner wasserbindenden Eigenschaften eingesetzt. Glycerin ist farb- und geruchslos und bei Raumtemperatur eher dickflüssig. In Liquids ist Glycerin vor allem für die Rauchentwicklung verantwortlich.

Nikotin
Für Schädigungen, die bisher dem Nikotin zugeschrieben wurden, wird nach langjähriger Forschung der Tabakrauch mit seinen tausenden von Zusatzstoffen verantwortlich gemacht.
Da die e-Zigarette als Alternative zur „normalen" Zigarette gedacht ist, gibt sie Nikotin ab. Somit bestehen natürlich weiterhin alle Risiken, die mit Nikotinmißbrauch in Verbindung gebracht werden oder doch wurden. Der "Tabakatlas 2009" (Deutsches Krebsforschungszentrum, Autoren: Dr. Martina Pötschke-Langer u.a.) macht das Nikotin nur mehr als suchtbildende Substanz aus - weitere Gefahren und Risiken werden nicht (mehr) benannt. Für Schädigungen, die bisher dem Nikotin zugeschrieben wurden, wird nach langjähriger Forschung der Tabakrauch mit seinen tausenden von Zusatzstoffen verantwortlich gemacht.

Während das Nikotin in erster Linie für die Sucht­erzeugung verantwortlich ist, werden die eigentlichen Gesund­heits­schäden vornehmlich durch die zahl­reichen anderen Schad­stoffe verursacht, von denen etliche nachweislich krebs­erzeugend sind, zu besonderen Gefährdungen in der Schwangerschaft führen und auf die Gefäße wirken.